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Making of – Teil 4: Azubibotschafterin Michelle

Bürojob? Ohne mich! Ich mach‘ Karriere in der Pflege.

Im Portrait: Michelle Kretschmer, Auszubildende im Cura Seniorencentrum Ahrensbök

Für Michelle Kretschmer, 22 Jahre aus Ahrensbök, steht bereits im zarten Alter von acht Jahren fest, dass sie in der Pflege arbeiten möchte. Ein eigener Krankenhausaufenthalt als Kind weckt ihr Interesse am Pflegeberuf und seitdem ist sie keinen Schritt von ihrem Wunsch abgewichen. Nach ihrem Realschulabschluss beginnt sie zunächst eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Da sie sich den Anforderungen dieser Ausbildung nicht immer gewachsen fühlt, entscheidet sie sich noch einmal um und beginnt eine Ausbildung zur Altenpflegerin. Ihr 1. Lehrjahr hat sie kürzlich erfolgreich bei Cura abgeschlossen.


Michelle, in der öffentlichen Wahrnehmung  ist es um das Image des Pflegeberufes nicht so gut bestellt. Warum hast du dich dennoch für eine Ausbildung in der Altenpflege entschieden?

Als ich acht Jahre alt war, lag ich für einige Zeit im Krankenhaus. Die Pflegekräfte vor Ort haben sich super um mich gekümmert und das, obwohl ich sie stets neugierig mit Fragen zu ihrer Arbeit gelöchert habe. Das Interesse an der Pflege ist seit diesem Zeitpunkt nie verschwunden. Schon während meiner Schulzeit habe ich Schulpraktika in der Kranken- und Altenpflege absolviert. Diese Erfahrungen haben mich schließlich in meiner Entscheidung eine Ausbildung in der Pflege zu beginnen, bestärkt. Nach einem kurzen Abstecher in die Gesundheits- und Krankenpflege bin ich nun glücklich in der Ausbildung zur Altenpflegerin. So glücklich, dass ich jeden Tag mit einem Lächeln zur Arbeit komme.

Einen Teil deiner Ausbildung absolvierst du in der Altenpflegeschule. Wie gefällt dir der Unterricht?
Unsere Lehrer gestalten den Unterricht sehr anschaulich und abwechslungsreich. Es fällt mir leicht, ihnen zu folgen. Dennoch ist es wichtig, dran zu bleiben und den Lernstoff regelmäßig zu wiederholen. Ein wenig Fleiß gehört einfach dazu. Ich mag die Abwechslung von Theorie und Praxis aber sehr. Langweilig wird es nie.

Welche Perspektiven siehst du für dich nach der Ausbildung?
Besonders spannend finde ich die Versorgung chronischer Wunden. Ich freue mich immer, wenn meine Kollegen mich hier in die Behandlung einbinden. Ich kann mir gut vorstellen nach meiner Ausbildung, eine Weiterbildung zur Wundmanagerin zu machen. Daneben teile ich gern mein Wissen und möchte noch viele andere von dem Beruf begeistern. Eine Weiterbildung zur Praxisanleiterin steht also durchaus auch noch auf meiner Wunschliste.

Was muss man deiner Meinung nach unbedingt als Pflegekraft mitbringen?
Man sollte sich einfühlsam und respektvoll gegenüber den Bewohnern verhalten, unbedingt offen für Neues sein und keine Angst vor unbekannten Situationen haben. Vor allem aber sollte man immer neugierig und interessiert bleiben, sowohl was den Beruf als auch das Leben der Bewohner angeht.



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