MATERNUS PflegeCentrum Maximilianstift

Bootstour auf dem Markkleeberger See

Am 18.08.2021 startete unsere Bootstour zum Markkleeberger See, der aus dem ehemaligen Tagebau Espenhain entstanden war. Wir bestiegen 9:15 Uhr erwartungsvoll den komfortablen Reisebus. Leider meinte es der Wettergott nicht so gut mit uns, Regen, Wind und herbstliche Temperaturen begleiteten unsere Fahrt. Auf dem Boot angekommen, zeigte sich dann glücklicherweise doch die Sonne. Trotzdem waren wir froh, dass wir geschützt und gemütlich unter Deck sitzen konnten und aufgrund der riesigen Panoramafenster eine wunderbare Sicht hatten.

Die Fahrt konnte beginnen. Alle waren erstaunt, wie ruhig das Schiff regelrecht über den See glitt. Wir konnten nicht nur die schöne Landschaft um den See bewundern, Wassersportlern zuschauen und Schwäne beobachten, sondern der Kapitän versorgte uns auch mit Informationen über den See. Neu zu erfahren war für uns, dass der Markkleeberger See mit seiner Tiefe von 57 Metern der tiefste See des sogenannten Leipziger Neuseenlands ist. Erst 1999 nach Abschluss der Kohleförderung begann die Flutung des Sees. 2006 konnte der See dann der Öffentlichkeit übergeben werden.

Sehr malerisch wirkten auch die vielen angelegten Badebuchten, umgeben von Schilf und die sogenannte „Getzelauer Insel“, die ein Bewohner „Liebesinsel“ taufte. Viel zu schnell ging diese schöne Fahrt zu Ende. Entspannt schlenderten wir auf der Seepromenade zurück zum Bus. Auf der Rückfahrt durch Markkleeberg, erinnerten sich einige Bewohner an Orte ihrer Kindheit und Jugend und ein angeregter Austausch entstand. Im Maximilianstift angekommen waren sich alle einig, diese Tour kann jederzeit wiederholt werden und nach Ansicht unseres „Bewohnerkapitäns“ Dieter gleich morgen.

geschrieben von Grit Strobel 



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