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Mit dem Weltenbummler durch Thüringen

Nach mehreren Jahren Pause, besuchte uns am 05.04.19 unser „Weltenbummler“ Jens Artur Müller.

Weder mit Handy, noch mit einem Computer ausgerüstet, bereist dieser lediglich mit Kamera, Frau und nunmehr kleiner Tochter die Welt. Im Gespräch erzählte er uns, dass seine 6jährige Maus jetzt schon knapp 30x im Flieger saß und mehr Orte kennt, als so mancher Tourist.

Aber nicht die schicken Hotels oder die kühlen Cocktails locken ihn und seine Familie in die Welt, sondern die unbelassene Natur, die dort lebende Menschen und die mehr oder weniger bekannten Sehenswürdigkeiten. So macht er sich regelmäßig monatelang in den verschiendensten Ländern der Erde auf Wanderschaft, kehrt bei mittlerweile bekannten ausländischen Freunden (z.B. in Kanada, Norwegen, Südafrika usw.) zur Rast und Übernachtung ein.

Seine jüngste Tour brachte ihn jedoch nicht nach Amerika oder gar Indien, nein. Es mag relativ unspektakulär klingen aber sie führte duch Thüringen. Jens sagte:“ Ich wollte mit 46 Jahren der Heimat noch einmal näher sein und viele Dinge aus anderen Blickwinkeln bestaunen.“

Auf seiner Reise erlebte er viele tolle und spannende Geschichten, lernte interessante Leute kennen und schoss beeindruckende Bilder. Diese Erlebnisse teilte er dann am gestrigen Nachmittag mit unseren Senioren in Form eines Dia Vortrags.

Mit den Worten :“Egal ob es regnet, stürmt oder schneit, der Thüringer ist immer zu einem Lächeln bereit“- Thüringen, geliebtes Heimatland., begann die Bilderreise.

Vom „Elefantenklo“ in Bad Frankenhausen, zur Gloriosa, der schwersten jemals gegossenen Glocke des Mittelalters in Erfurt, zum Bratwurstmuseum auf der Wachsenburg über die Nordhäuser Feldgemälde zum Ostereierbaum in Saalfeld. Zwischenstopp machte wir auf dem Mittelpunkt Deutschlands, in Niederdorla im Unstrut – Heinich – Kreis und anschließend besuchten wir bildlich den Bärenpark in Worbis, wo zur Belustigung aller viele Bilder von Schwarz -und Braunbären, sowie Blaubeeren, Himbeeren und Walderdbeeren zu sehen waren.

Natürlich war das noch lange nicht alles. Mit lustigen Anekdoten und passender Musik, wurden noch zahlreiche weitere Orte erkundet. Durch seine spannende und sehr sympathische Art verging die Zeit wie im Fluge. Die Senioren applaudierten zum Schluss, wie nach einer Präsidentenansprache und wollten natürlich wissen wo so ein „Weltenbummler“ überhaupt lebt.

Ratzefatz wechselte er die Diabox und zeigte uns sein Idyll. Ein alter Bauernhof, mit eigener Quelle und 30000 Quadratmeter Land in Gosswitz. Im Garten steht ein kleines Norwegerhäuschen an einem Teich mit lauter Seerosen. „Auf meinen vielen Reisen konnte ich mir verschiedenste Baustile gut erklären lassen und hab mir dann zu Hause das kleine Gartenhäuschen einfach nachgeschreinert“, sagte Jens.

„Wir wollen wieder so einen tollen Vortrag bestaunen. Wie kann man dich auf deinen Rundreisen erreichen?“, fragte ein Senior. „Gar nicht!“, anwortete Jens. „Ich melde mich in einem Jahr bei euch. Jetzt steht erst einmal eine 3 monatige Ostafrikatour an. Vielleicht kann ich euch dann beim nächsten mal ein paar Geheimnisse der alten Ägyptischen Könige näherbringen.“

 



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