Maternus Seniorencentrum Unter der Homburg

Im Interview: Monika Ostholthoff

Monika Ostholthoff, Einrichtungsleitung Maternus Seniorencentrum Unter der Homburg


 

1. Steckbrief

Ich bin 59 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder und 4 Enkelkinder.

2. Seit wann sind Sie in diesem Haus beschäftigt und seit wann auf dieser Position?

Seit 23 Jahren, davon 21 als Einrichtungsleitung.

3. Wie würden Sie das Haus mit seinen Mitarbeitern beschreiben, was macht es so besonders?

Ein engagiertes Team mit einem vertrauensvollen Arbeitsklima und gegenseitiger Wertschätzung.
Unser Haus bietet eine professionelle Pflege und Betreuung. Fort-und Weiterbildungen sichern den hohen Qualitätsanspruch. Unsere Aufgabe ist es, Zuwendung und Geborgenheit zu geben und ein Leben in Würde und Selbstbestimmung zu ermöglichen.

4. Wie sind Sie in die Pflege gekommen, welcher Werdegang liegt hinter Ihnen?

Kein langer. Ich bin geradewegs nach der Schule in die Ausbildung und dann in das Arbeitsleben gestartet. Nach einer Auszeit für die Familie habe ich hier in diesem Haus meine Berufung gefunden.

5. Was finden Sie besonders schön an Ihrem Beruf? Und was weniger?

Ich mag es, dass jeder Tag Überraschungen bietet, allein schon durch die unterschiedlichen Menschen mit ihren Wünschen und Erwartungen an unser Haus. Dann ist es am Ende des Tages eine große Genugtuung, mit der Gewissheit, das Bestmögliche erreicht zu haben, nach Hause zu gehen. Denn es ist manchmal schwierig, die Wünsche der Bewohner, Angehörigen und Mitarbeiter mit den gesetzlichen Forderungen in Einklang zu bringen.

6. An welche besonders lustige oder emotionale Situation in Ihrem Beruf erinnern Sie sich gerne zurück?

Es passieren beinah täglich Dinge über die ich schmunzeln oder lachen muss. Meine Kinder und nun die Enkelkinder sind mit dieser Einrichtung groß geworden. Besuche mit dem Kindergarten, Praktikum über die Schule … daran sehe ich wie die Zeit vergeht.

7. Was muss man Ihrer Meinung nach als Pflegekraft mitbringen, damit man Freude an diesem Beruf hat?
Die Altenpflege ist mehr als eine fachliche Qualifikation. Man sollte soziale Kompetenz mitbringen, offen für Veränderung sein, Achtung und Respekt vor dem Alter haben und die Fähigkeit besitzen, die Balance zwischen Anteilnahme und Distanz herzustellen. Dann findet man in der Pflege eine interessante und vielseitige Aufgabe mit Eigenverantwortung, Entscheidungskompetenz und Freiraum für eigene Ideen.

8. Wenn Sie einen Wunsch frei hätten für die Pflege – welcher wäre das?

Einen Personalschlüssel, der ein vernünftiges und menschenwürdiges Arbeiten ermöglicht, damit die Lebensqualität für Bewohner und Mitarbeiter steigt.

9. Haben Sie noch einen Tipp für eine bestimmte Zielgruppe?

An alle: Setzen Sie sich rechtzeitig mit dem Thema Pflegebedürftigkeit auseinander! Es gibt verschiedene Möglichkeiten von Hilfsangeboten bei Pflegebedürftigkeit – nehmen Sie sie wahr. Häusliche Pflege, Tagespflege, Kurzzeit- , Verhinderungs- und Urlaubspflege bis hin zur Vollstationären Versorgung – es gibt immer individuelle Problemlösungen. Wer Hilfe sucht, wird auch Hilfe finden 😉



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