Maternus Seniorencentrum Dresdner Hof

Eine Busfahrt die ist lustig

Und diesmal sollte unsere Stadtrundfahrt über´s Land gehen. Bei herrlichstem Sonnenschein und mit geöffnetem Dach machten wir uns auf, einiges über Zwenkau, den Zwenkauer See und die Umgebung zu erfahren. Los ging es diesmal mit ein paar Minuten Verspätung, denn es dauerte, bis alle Bewohner an Bord waren. Der erste Stau folgte auch sofort am Schillerpark, als sich Kerstin, die Busfahrerin, mit zwei LKW’s und der Müllabfuhr einigen musste. Doch mit bewundernswertem Geschick manövrierte sie den großen Doppelstocker durch diese enge Angelegenheit. Und dann ging es weiter hinüber zum Musikerviertel. Hier wurde es noch kritischer, naja zumindest in unseren Augen. Herr Seidel, unser Stadtführer, nahm uns aber die Sorgen und meinte lachend: „Das macht die Kerstin schon!“.
Auf der B2 glitt unser rotes Gefährt dann vorbei an Rennbahn und Agra-Gelände, wo wir interessantes über den geplanten Tunnelbau erfuhren. Von weitem sahen wir dann schon die großen Türme von Lippendorf, dem Energielieferanten für ganz Mitteldeutschland. Herr Seidel wusste hier jede Menge technische Daten zu berichten, die uns neu waren und erstaunten. Am Kap Zwenkau glänzte unser Reiseführer mit Daten zur Flutung und anderen historischen sowie aktuellen Punkten. Von der Stelle aus, an der wir parkten, konnte man das ganze Kap sehen und bestaunen, was sich in den letzten Jahren hier getan hat, nach dem Abbau der Braunkohle.
Lustig ging die Tour dann weiter. Die Kronen der Lindenbäume streiften unseren Bus und brachten uns alle zum Lachen, wenn sie dem einen oder dem anderen den Sonnenhut vom Kopf wischten. Beschwingt gaben drei unserer Mitarbeiterinnen ein Minikonzert, welches unsere Senioren zum Mitsingen animierte. Auf dem Rückweg mussten wir noch durch einen Unfall eine kleine Umleitung nehmen, was aber keinen störte. Im Gegenteil, so sah man noch ein zwei andere Sachen. Fast pünktlich traf der Bus dann zum Mittagessen wieder am Dresdner Hof ein. Und schon beim Aussteigen konnte man von allen Seiten Diskussionen hören, wohin denn im nächsten Jahr die Reise gehen soll. Na dann, auf eine neue Fahrt 2019.

 



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