Maternus Seniorencentrum Dresdner Hof

Alle Zehne – Wii-Bowling-Turnier

Sport hält jung und fit lautet eine bekannte Devise. Natürlich halten auch wir im Dresdner Hof uns daran. Durch Angebote wie dem Wii-Bowling-Tournier, welches am 16. März stattfand. Bewohner aus vier Wohnbereichen traten an im Wettkampf um die begehrte Trophäe – den Wanderpokal des Hauses.
Schon im Vorfeld war die Aufregung groß. Fast jeder Wohnbereich wollte den Pokal. Wohnbereich 1 hatte einen Vorteil, da hier jede Woche gebowlt wird. Wohnbereich 5 nutze die Möglichkeit, mit der 1 zu trainieren.
Auf Wohnbereich 4 war es schwieriger. Dort wurde ein neuer Fernseher organisiert, freundlicherweise gespendet von Frau Kolbe. Dann wurde ein Bereich eingerichtet, in dem man als Gruppe gemeinsam trainieren konnte. Doch bis zur Meisterschaft fanden gerade mal 2 Trainingsdurchläufe statt. Dennoch nahmen mehrere Bewohner die Herausforderung an.
Noch enger wurde es für Wohnbereich 2. Nachdem dort einige Wochen lange Quarantäne geherrscht hatte, war sage und schreibe nur ein Training möglich. Wie sich zeigte, waren die Bewohner dennoch fit, entschlossen und schlugen sich beim Üben sehr gut.
Am 16. März nun also war der Tag gekommen, an dem unsere mal mehr Mal weniger erfahrenen Sportler gegeneinander antraten. Schon morgens war die Spannung groß. Viele Teilnehmer waren aufgeregt, unsicher, konnten es teils auch nicht mehr erwarten. Zwei Bewohner fielen sehr kurzfristig aus. Doch wir hatte Glück. Herr Helbich und Herr Klatte sprangen spontan ein.
Nach und nach versammelten sich alle 12 Sportler auf der Tenne. Dort war schon alles aufgebaut, Beamer und Leinwand waren vorbereitet, auf einem Tisch stapelten sich diverse Preise. Schnell war klar, kein Teilnehmer würde leer ausgehen. Doch die meisten begehrlichen Blicke erntete der Wanderpokal.
Ein kurzer letzter Trainingsdurchlauf fand statt. Jeder Teilnehmer durfte nochmal testen, wie er am besten werfen konnte und welche Handhaltung ideal war, um das beste Ergebnis zu erzielen. Ein letztes Mal konnte geschaut werden, was der Gegner drauf hat und wie gut die eigenen Chancen waren. Dann endlich ging es los – die Wii-Bowling-Meisterschaft 2017 begann.

Nach einigen kurzen Worten des Organisators, Jörg Aßmann vom Team der sozialen Betreuung, wurden die ersten vier Sportler nach vorne gebeten. Unter dem Beifall des Publikums nickte man sich zu, dann begann die Konzentration. Jeder Teilnehmer hatte 5 Würfe, um möglichst viele Punkte zu erzielen. Pro Gruppe konnte nur ein Teilnehmer ins Finale kommen.
Jeder Teilnehmer gab sein bestes und schnell fielen die ersten Kegel. Überraschenderweise wurden von den ungeübten Teilnehmern anfangs mehr Punkte erzielt, während die erprobten Bowler oftmals wenige Punkte machten. Doch 5 Durchläufe reichten aus, um anfängliche Misserfolge schnell auszugleichen.
Nach gut einer halben Stunde standen die Teilnehmer des Finales fest. Frau Rogal von Wohnbereich 1, Herr Klatte von Wohnbereich 4 sowie Herr Quosdorf von Wohnbereich 5. Das die erfahrenen Profis es soweit geschafft hatten, war fast zu erwarten gewesen. Da Herr Klatte jedoch bis dato noch nie Wii-Bowling gespielt hatte, galt er als große Überraschung.
Die Finalrunde begann gut. Gleich mit dem ersten Wurf erzielte Frau Rogal einen Strike, räumte also alles ab. Die beiden Herren hatten nicht ganz soviel Glück. Doch noch war nichts verloren. Zum einen durfte jeder drei Würfe machen. Zum anderen war Herr Quosdorf dafür bekannt und gefürchtet, erst im letzten Moment gleich mehrere Strikes auf einmal zu machen und doch noch die Führung zu holen. Doch diesmal blieb es sehr spannend. Runde zwei erzielten alle Teilnehmer annähernd gleiche Punktzahlen. Dann kam die letzte und entscheidende Runde.
Wieder gelang Frau Rogal ein Strike. Herr Klatte holte auf, konnte sie jedoch nicht einholen. Die Spannung stieg als Herr Quosdorf dran war. Er holte aus und… verzog leicht. Die Kugel traf nicht alles, die Meisterschaft war entschieden. Es folgte eine kurze Siegerehrung. Jeder Teilnehmer bekam Preise sowie eine Urkunde, der Pokal ging an Wohnbereich 1. Doch die Teilnehmer nahmen es sportlich und blieben fair. Jeden war klar, das nächstes Jahr ein neues Tournier kommt. Diesmal würden mehr Chancen bestehen, eher zu trainieren. Und trotz aller Gratulationswünsche war klar, dass so mancher Teilnehmer sich schon darauf freut, nächstes Jahr erneut um den Pokal zu kämpfen.

geschrieben Jörg Assmann (Ergotherapeut)



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